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Articolo: Wo Blaulichtfilter heute eingesetzt werden

Wo Blaulichtfilter heute eingesetzt werden

Wo Blaulichtfilter heute eingesetzt werden

Blaulichtfilter stecken heute in Betriebssystemen (Night Shift, Nachtmodus), in künstlichen Linsen für die Grauer-Star-Operation, in Brillengläsern und in Gaming-Brillen. Der Nutzen ist je nach Einsatz sehr unterschiedlich belegt – und oft schwächer, als die Werbung nahelegt. Entscheidend ist fast immer, wie stark ein Filter tatsächlich filtert: Ein klares Glas ist etwas völlig anderes als ein oranges Glas aus einer Schlafstudie. Hier bekommst du den Überblick, Einsatz für Einsatz, mit Quellen.

Kurz vorweg, damit du weißt, wer hier schreibt: AMDOR verkauft Blaulichtfilterbrillen mit klaren Gläsern. Wir haben deshalb ein Interesse an dem Thema – und gerade deshalb ein Interesse daran, dass du die Fakten kennst. Gemessen, nicht behauptet.

Im Betriebssystem: Night Shift, Nachtmodus – und was eine Studie dazu fand

Der Blaulichtfilter, den die meisten Menschen täglich nutzen, ist gar keine Brille. Er ist ein Schalter im Betriebssystem. Apple nennt ihn Night Shift: Nach Sonnenuntergang werden die Farben des Displays automatisch in ein wärmeres Farbspektrum verschoben, morgens wieder zurück. Bei Windows heißt die Funktion Nachtmodus und zeigt nachts ebenfalls wärmere Farben an. Android-Geräte haben je nach Hersteller ähnliche Funktionen.

Die Hersteller begründen das mit dem Schlaf: Helles blaues Licht am Abend kann die innere Uhr beeinflussen. Das ist als Mechanismus gut untersucht (mehr dazu in unserem Artikel Blaulicht, Bildschirmzeit und Schlaf). Ob ein wärmer eingefärbter Bildschirm aber im Alltag messbar besser schlafen lässt, ist eine andere Frage.

Genau die hat ein Forschungsteam mit Beteiligung der Brigham Young University (Duraccio, Jensen et al.) untersucht. In ihrer Studie in der Fachzeitschrift Sleep Health (2021) wurden 167 junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren in drei Gruppen eingeteilt: iPhone-Nutzung in der Stunde vor dem Schlafengehen mit Night Shift, ohne Night Shift, oder gar kein Handy. Der Schlaf wurde eine Woche lang mit Bewegungssensoren am Handgelenk gemessen.

Das Ergebnis: Über die gesamte Gruppe gab es keine signifikanten Unterschiede im Schlaf zwischen den drei Gruppen. Nur bei Teilnehmenden, die ohnehin ausreichend schliefen (im Schnitt mehr als 6,8 Stunden), schnitt die Gruppe ohne Handy bei Schlafeffizienz und nächtlichen Wachphasen am besten ab. Night Shift selbst machte keinen messbaren Unterschied.

Was du daraus mitnehmen kannst: Night Shift schadet nicht und kann angenehmer aussehen. Wer aber abends schlecht abschaltet, gewinnt eher durch weniger Bildschirmzeit als durch eine andere Bildschirmfarbe.

In der Augenchirurgie: Blaulichtfilter-Linsen nach Grauer-Star-OP

Ein Einsatzgebiet, das viele nicht kennen: Bei einer Operation am Grauen Star (Katarakt) wird die eingetrübte natürliche Linse durch eine künstliche Linse ersetzt, eine sogenannte Intraokularlinse (IOL). Einige dieser Linsen haben einen eingebauten Blaulichtfilter. Die Idee dahinter: Die natürliche Linse wird im Alter gelblicher und filtert dann selbst etwas Blau – die Kunstlinse soll das nachahmen und die Makula schützen, also die Stelle des schärfsten Sehens.

Hat das einen nachweisbaren Nutzen? Ein Cochrane-Review aus dem Jahr 2018 hat 51 Studien aus 17 Ländern ausgewertet. Die Kernaussagen:

  • Bei der Fernsicht zwölf Monate nach der Operation gibt es wahrscheinlich keinen wichtigen Unterschied zwischen Linsen mit und ohne Blaulichtfilter.
  • Zu Kontrastsehen und Farbunterscheidung gab es keine verwertbaren Daten.
  • Ob die Filterlinse vor altersbedingter Makuladegeneration schützt, lässt sich nicht sagen – die Studien waren zu klein und zu kurz.

Das ist bemerkenswert: Selbst dort, wo ein Filter direkt im Auge sitzt und jahrzehntelang wirkt, ist ein Schutznutzen bisher nicht belegt. Die Entscheidung für oder gegen eine solche Linse triffst du gemeinsam mit deiner Augenärztin oder deinem Augenarzt – sie hat mit einer Brille ohne Sehstärke nichts zu tun.

Am Arbeitsplatz: Bildschirmarbeitsplatzbrille ist nicht gleich Blaulichtfilterbrille

Am Arbeitsplatz wird es konkret, denn hier gibt es Rechtsvorschriften. Und hier passieren die meisten Verwechslungen.

Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Anhang 6 regelt, wie Bildschirmarbeitsplätze gestaltet sein müssen. Bildschirme sollen zum Beispiel so aufgestellt und betrieben werden, dass sie frei von störenden Reflexionen und Blendungen sind. Ein Blaulichtfilter wird dort nicht verlangt.

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), Anhang Teil 4 regelt die Sehhilfen. Wer an Bildschirmgeräten arbeitet, dem muss eine Angebotsvorsorge angeboten werden – mit einer angemessenen Untersuchung der Augen und des Sehvermögens. Und: Den Beschäftigten sind im erforderlichen Umfang spezielle Sehhilfen für die Arbeit an Bildschirmgeräten zur Verfügung zu stellen, wenn die Vorsorge ergibt, dass diese notwendig und normale Sehhilfen nicht geeignet sind. Das ist die sogenannte Bildschirmarbeitsplatzbrille, die in diesem Fall der Arbeitgeber bezahlt.

Was diese Brille können muss, beschreibt die DGUV Information 250-008 „Sehhilfen an Bildschirmgeräten“ (Ausgabe April 2026). Dort steht unter anderem eine Mehrfachentspiegelung inklusive Härtung – und ausdrücklich: Bei ergonomischer Ausstattung des Bildschirmarbeitsplatzes mit üblicher Leuchtdichte ist ein Blaulichtfilter für die Gläser zum Schutz der Augen nicht erforderlich. Extras wie Markengläser oder höherwertige Fassungen können auf Wunsch und auf eigene Kosten ergänzt werden.

Bildschirmarbeitsplatzbrille Blaulichtfilterbrille
Zweck Scharfes, entspanntes Sehen auf Bildschirmdistanz Reduziert einen Teil des blauen Lichts
Sehstärke Ja, individuell für die Arbeitsdistanz Meist ohne Sehstärke
Grundlage ArbMedVV, Angebotsvorsorge, augenärztliche Verordnung Persönliche Entscheidung
Wer zahlt? Arbeitgeber, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind Du selbst
Blaulichtfilter nötig? Laut DGUV nicht erforderlich Ist das Produktmerkmal

Unser ehrlicher Rat: Wenn du am Bildschirm unscharf siehst oder dich nach der Arbeit anstrengen musst, frag zuerst nach der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Eine Blaulichtfilterbrille ohne Sehstärke ersetzt keine Bildschirmarbeitsplatzbrille.

Schichtarbeit: orange Gläser in der Forschung

Ganz anders sieht es in der Schlaf- und Chronobiologie-Forschung aus. Dort werden seit Jahren sogenannte Blue-Blocker untersucht – Brillen mit orangen oder bernsteinfarbenen Gläsern, die einen großen Teil des blauen Lichts abhalten. Man trägt sie gezielt am Abend oder nach einer Nachtschicht, um dem Körper „Dunkelheit“ zu signalisieren.

Eine systematische Übersichtsarbeit von Hester et al. (Chronobiology International, 2021) hat 29 experimentelle Veröffentlichungen zu abendlich getragenen Blue-Blocker-Brillen ausgewertet, darunter 16 randomisierte Studien. Für Menschen mit Schlafstörungen, Jetlag oder wechselnden Schichtplänen fanden die Autorinnen und Autoren deutliche Hinweise auf eine kürzere Einschlafzeit.

Aber Achtung, das ist der entscheidende Punkt: Diese Ergebnisse gelten für stark filternde, orange Gläser, getragen nach einem festen Plan, bei Menschen mit konkreten Schlafproblemen. In einer randomisierten Studie von Shechter et al. (2018) dienten sogar klare Gläser als Placebo-Vergleich zu den orangen. Und neuere Arbeiten sind vorsichtiger: Eine Meta-Analyse von Luna-Rangel et al. (Frontiers in Neurology, 2025) fand bei objektiv gemessenem Schlaf keine signifikanten Effekte gegenüber klaren Gläsern. Die Forschung ist also nicht abgeschlossen.

Für dich heißt das: Was über orange Gläser bei Schichtarbeit geschrieben wird, lässt sich nicht auf klare Alltagsbrillen übertragen. Wer im Schichtdienst schlecht schläft, sollte das mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen – idealerweise mit Erfahrung in Schlafmedizin.

Gaming und Esports: Trend gegen Evidenz

„Gaming-Brillen“ sind ein eigener Markt geworden. Versprochen werden oft weniger müde Augen, bessere Konzentration oder schnellere Reaktionen bei langen Sessions.

Speziell für Gaming gibt es keine belastbare Studienlage. Die beste verfügbare Evidenz kommt aus der Bildschirmarbeit allgemein – und die ist eindeutig zurückhaltend. Der Cochrane-Review von 2023 fand in 17 randomisierten Studien möglicherweise keinen Unterschied bei der Ermüdung der Augen zwischen Blaulichtfilter-Gläsern und normalen Gläsern. Die American Academy of Ophthalmology empfiehlt keine spezielle Blaulicht-Brille für die Arbeit am Computer.

Was beim Zocken tatsächlich hilft, ist dasselbe wie im Büro: regelmäßige Pausen (zum Beispiel nach der 20-20-20-Regel), bewusst blinzeln, ein Abstand von etwa einer Armlänge und ein Bildschirm, der nicht deutlich heller ist als der Raum. Das empfiehlt die AAO für alle, die lange auf Bildschirme schauen.

Wenn dir eine Brille beim Gaming gefällt, ist das völlig in Ordnung – als Stilfrage. Eine Leistungssteigerung solltest du nicht erwarten.

Klar, gelb oder orange: Warum die Glasfarbe zählt

Wenn du einen Punkt aus diesem Artikel mitnimmst, dann diesen: „Blaulichtfilter“ ist kein fester Wert. Ein klares Glas, ein gelbes und ein oranges Glas können alle so heißen – filtern aber ganz unterschiedlich viel.

Eine Arbeit von Glickman et al. (Translational Vision Science & Technology, 2025) hat das systematisch gezeigt. Das Team hat 26 handelsübliche Brillen mit einer neuen Kennzahl bewertet, die misst, wie stark ein Filter das für die innere Uhr relevante Licht reduziert. Ergebnis: Die Produkte unterscheiden sich enorm, und nur stark filternde Gläser rechtfertigen überhaupt das Etikett „blue-blocking“ und die damit verbundenen Versprechen.

Glasfarbe Wie stark gefiltert? Typischer Einsatz Was die Forschung sagt
Klar (Filterkategorie 0) Ein Teil des Blaubereichs, vor allem kurzwelliges Blau-Violett. Beispiel BLAU II: rund ein Drittel (Tsb 67,30 %) Alltag, Büro, Accessoire Kein nachgewiesener Nutzen gegen müde Augen oder für den Schlaf; in Schlafstudien oft das Placebo
Gelb Mehr als klare Gläser, Farbwahrnehmung sichtbar verändert Gaming, Kontrast bei trübem Licht Stark produktabhängig; nur Messwerte zeigen, wie viel tatsächlich gefiltert wird
Orange / Bernstein Großer Teil des blauen Lichts Abends gezielt, Schlaf- und Schichtarbeitsforschung Hinweise auf kürzere Einschlafzeit bei Schlafstörungen und Schichtarbeit; neuere Meta-Analysen uneinheitlich

Wie du die Filterwirkung eines Glases selbst prüfst, erklären wir Schritt für Schritt in Blaulichtfilterbrille: Was sie kann – und was nicht. Dort findest du auch die komplette Messkurve des BLAU-II-Glases: Bei 410 nm lässt es 7,70 % durch, bei 420 nm 39,25 %, über den gesamten Blaubereich 67,30 %. Danach steigt die Kurve steil an – genau so sieht ein klares Glas aus, und genau deshalb versprechen wir dir keinen Schlaf- oder Gesundheitseffekt.

Wofür ein klares Filterglas dann gut ist

Ehrlich: vor allem für den Look. Ein klares Glas sieht aus wie eine normale Brille, verfälscht die Farben kaum und lässt mit einer Lichttransmission von 89,53 % fast das ganze sichtbare Licht durch. Wer gern Brille trägt, ohne eine Sehstärke zu brauchen, bekommt damit ein Accessoire mit offengelegten Messwerten. Unsere BLAU II und alle anderen Modelle in der Kollektion Blaulichtfilterbrillen haben dasselbe geprüfte Glas: rund ein Drittel weniger Blaulicht, UV400, Filterkategorie 0 – kombiniert mit unterschiedlichen Fassungsformen von schmal bis kräftig.

Häufige Fragen zu Blaulichtfiltern

Bringt Night Shift oder der Nachtmodus etwas für den Schlaf?

In einer Studie mit 167 jungen Erwachsenen (Sleep Health, 2021) machte Night Shift keinen messbaren Unterschied im Schlaf. Am besten schliefen Teilnehmende mit ausreichend Schlaf, die vor dem Zubettgehen ganz auf das Handy verzichteten.

Ist eine Bildschirmarbeitsplatzbrille dasselbe wie eine Blaulichtfilterbrille?

Nein. Die Bildschirmarbeitsplatzbrille korrigiert deine Sehstärke für die Bildschirmdistanz und wird unter bestimmten Voraussetzungen nach ArbMedVV vom Arbeitgeber bezahlt. Ein Blaulichtfilter ist laut DGUV dafür nicht erforderlich.

Muss mein Arbeitgeber mir eine Blaulichtfilterbrille bezahlen?

Nein. Die Pflicht nach ArbMedVV betrifft spezielle Sehhilfen für die Bildschirmarbeit, wenn die arbeitsmedizinische Vorsorge ergibt, dass sie notwendig sind. Ein Blaulichtfilter gehört laut DGUV Information 250-008 nicht zur nötigen Ausstattung.

Helfen orange Brillen bei Schichtarbeit?

Eine Übersichtsarbeit von 2021 fand Hinweise auf kürzere Einschlafzeiten bei Schlafstörungen, Jetlag und Schichtarbeit. Eine Meta-Analyse von 2025 fand bei objektiv gemessenem Schlaf keine signifikanten Effekte. Die Ergebnisse gelten nur für stark filternde orange Gläser, nicht für klare.

Haben Blaulichtfilter-Linsen nach der Grauer-Star-OP einen Vorteil?

Ein Cochrane-Review von 2018 mit 51 Studien fand wahrscheinlich keinen wichtigen Unterschied in der Fernsicht. Ob sie die Makula schützen, ist mangels ausreichender Daten offen. Die Wahl der Linse besprichst du mit deiner Augenarztpraxis.

Woran erkenne ich, wie stark ein Glas filtert?

Am Tsb-Wert im Prüfbericht – der Blaulicht-Transmission über 380 bis 500 nm. Je niedriger der Wert, desto mehr wird gefiltert. Klare Gläser liegen deutlich höher als orange.

Autor: AMDOR Redaktion · Stand: Oktober 2026
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine augenärztliche Beratung. Rechtliche Angaben zum Arbeitsplatz sind eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. AMDOR verkauft Blaulichtfilterbrillen; gesundheitliche Wirkungen versprechen wir nicht.

Quellen

  1. Apple Support: Night Shift auf dem Mac verwenden. support.apple.com/de-de/102191
  2. Microsoft Support: Bildschirmhelligkeit und -farbe in Windows, Abschnitt Nachtmodus. support.microsoft.com
  3. Duraccio K. M., Zaugg K. K., Blackburn R. C., Jensen C. D. (2021): Does iPhone night shift mitigate negative effects of smartphone use on sleep outcomes in emerging adults? Sleep Health 7(4), 478–484. doi.org/10.1016/j.sleh.2021.03.005
  4. Cochrane (2018): Artificial, blue-light filtering lenses in the eye for protecting the macula after cataract surgery (CD011977). cochrane.org
  5. Arbeitsstättenverordnung, Anhang 6. gesetze-im-internet.de
  6. Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), Anhang Teil 4. gesetze-im-internet.de
  7. DGUV Information 250-008: Sehhilfen an Bildschirmgeräten (Ausgabe April 2026). publikationen.dguv.de
  8. Hester L. et al. (2021): Evening wear of blue-blocking glasses for sleep and mood disorders: a systematic review. Chronobiology International 38(10), 1375–1383. doi.org/10.1080/07420528.2021.1930029
  9. Luna-Rangel F. A. et al. (2025): Efficacy of blue-light blocking glasses on actigraphic sleep outcomes: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Neurology. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12668929
  10. Shechter A., Kim E. W., St-Onge M.-P., Westwood A. J. (2018): Blocking nocturnal blue light for insomnia: A randomized controlled trial. Journal of Psychiatric Research 96, 196–202. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5703049
  11. Glickman G. et al. (2025): Optimizing the Potential Utility of Blue-Blocking Glasses for Sleep and Circadian Health. Translational Vision Science & Technology 14(7), 25. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12315928
  12. Singh S. et al. (2023): Blue-light filtering spectacle lenses for visual performance, sleep, and macular health in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews, CD013244. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10436683
  13. American Academy of Ophthalmology: Should You Be Worried About Blue Light? aao.org · Computers, Digital Devices and Eye Strain. aao.org

 

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